Hallo Reader,
heute melde ich mich mit einem Thema, das mich zurzeit persönlich sehr beschäftigt: Schlaf.
Mein Gott, ich kann dir sagen, davon hab ich in den letzten 1,5 Jahren wirklich nicht genug bekommen.
Wie du vielleicht weißt, bin ich gerade noch zu Hause mit meinem Sohn Tim, der jetzt ein Jahr und vier Monate alt ist. Er ist ein wahres Energiebündel, das nie wirklich viel Schlaf gebraucht hat, schon gar nicht am Stück.
Einige Wochen lang ist Tim in der Nacht jede Stunde aufgewacht und hat auch tagsüber kaum geschlafen. Mein Mann ist viel auf Reisen, und sonst haben wir auch nicht viel Hilfe im Alltag, weil meine Eltern in Österreich leben. Was dabei passiert ist: Mein Körper hat einfach nicht mehr in die Ruhe zurückgefunden. Er war komplett im Fight-or-Flight-Modus.
Selbst als Tim nach einer Weile wieder besser schlief, konnte ich nicht mehr schlafen. Jedes Mal, wenn ich fast eingeschlafen war und mich fallen lassen wollte, fuhr mein Körper wieder hoch und schrie: „Alarm, Bereitschaft!" Dann lag ich stundenlang wach, obwohl Tim friedlich neben mir schlief. Ich habe dadurch eine richtige Schlaflosigkeit (Insomnie) entwickelt.
Wenn der Körper ständig bereit sein muss, findet er einfach nicht zur Ruhe.
Du kennst mich ja: Ich nutze die Kraft der Gebete, ich habe meine Routinen. Aber mit einem Baby, das kaum schlief, fehlten mir ganz ehrlich oft die Zeit und die Energie dafür.
Ich musste meinen eigenen Rat befolgen, den ich schon seit Jahren anderen mitgebe:
„Gebete geben uns die Kraft, den nächsten, richtigen Schritt zu tun."
Manchmal ist dieser nächste Schritt eben der Termin bei der Ärztin.
Sie hat mir dann ein leichtes Schlafmittel verschrieben. Das habe ich wirklich nicht leichtfertig genommen, denn ich finde, man sollte es zuerst mit großen und kleinen Veränderungen im Alltag versuchen, bevor man zu Medikamenten greift. Aber wenn wirklich nichts mehr geht und man Hilfe braucht, dann darf und soll man sich auch professionelle Hilfe holen.
Die Tabletten haben mein Nervensystem nach Wochen im Alarmmodus einmal auf null gestellt. Ich habe sie ein paar Tage genommen, danach konnte ich endlich wieder von selbst schlafen. Für mich waren sie ein Geschenk des Himmels.
Jetzt sind wir leider wieder in so einer Phase, in der Tim schlecht schläft. Und mein Mann ist bald wieder auf Reisen. Das heißt: es ist wieder intensiv.
Schlaf ist ein Thema, das viele von uns betrifft – egal, ob du gerade mit einem Baby zu Hause bist oder eine andere intensive Phase durchlebst. Deshalb schicke ich dir heute meine besten Meditationen und Affirmationen zum Einschlafen.
Auf meinem Blog teile ich meine persönlichen Lieblings-Affirmationen, Meditationen und Tipps, die mich seit Jahren begleiten:
- Beruhigende Affirmationen, die deine Gedanken ordnen und entspannen
- Geführte Meditationen und Einschlafmusik, die dich sanft in den Schlaf wiegen
Was mir zurzeit selbst hilft: Am Abend nehme ich Magnesium, und wenn es mir ganz schlecht geht, die Bachblüten-Nachttropfen zum Einschlafen. Dann höre ich mir fast immer denselben Podcast an: „Bewildered". Der ist auf Englisch, aber die Stimme der Sprecherin beruhigt mich so sehr, dass ich richtig gut einschlafe.
Zur Info: Dieser Artikel stammt aus meinem Archiv. Die Einleitung und meine Abendroutine darin habe ich also noch bevor die kleine Nachteule in mein Leben gekommen ist, geschrieben 😉 In der intensivsten Zeit haben sie allein nicht gereicht – und das ist okay. Tu, was dir gut tut, und hol dir Hilfe, wenn du sie brauchst.
Schlaf gut,
Deine Tanja